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Bärenreiter-Verlag ist Preisträger des "FAMos" 2010
„Mit der stetigen Entwicklung und Neugestaltung seiner Noten und Bücher gilt der Bärenreiter-Verlag für die Mitglieder des FAM seit langer Zeit als hoch geschätzter Partner für gute Verlagsausgaben im Klassik-Bereich.“ Mit diesen Worten verlieh das Forum aktiver Musikalienhändler (FAM) auf dem GDM-Branchentreff am 13. und 14. Mai in Braunschweig den Preis „FAMos“ an den Bärenreiter Verlag.

Strahlende Gesichter (von links): Ulrich Jesse (Vors. FAM), Ivan Maric (Bärenreiter Verlag) und Daniela Zimmer (Vors. Fachverband Musikalien).
Große Sorgfalt in der Herstellung, zügige Auftragsbearbeitung und kulante Abwicklung bei Sonderfällen machen die partnerschaftliche Haltung des Bärenreiter Verlages gegenüber seinen FAM-Partnern deutlich erkennbar, erklärte FAM-Vorsitzender Ulrich Jesse bei der Überreichung des Preises an Ivan Maric vom Bärenreiter-Verlag.
„Die Neugestaltung der Bezugsbedingungen bietet jedem Handelspartner die Möglichkeit, über eigene Aktivitäten mit den Bärenreiter-Ausgaben den betrieblichen Erfolg im Einkauf selbst zu steuern. Mit der Stärkung des Kernbereiches verlegerischer Aufgaben, mit dem nachhaltigen Ansatz seiner Vertriebsaktivitäten über den Fachhandel und mit dem Verzicht auf einen Direktvertrieb an Endkunden vertritt der Bärenreiter Verlag eine partnerschaftliche und vorbildliche Grundhaltung innerhalb der Musikbranche“, so Ulrich Jesse unter dem Beifall der Mitglieder in Braunschweig.
Ebenfalls verliehen wurde der Preis „FAMfatal 2010“, der in diesem Jahr an die Firma Music Sales ging. Ulrich Jesse begründete dies so: „Die Verlagsgruppe Music Sales verfolgt neben dem Vertrieb ihrer Produkte über den stationären Einzelhandel mit dem Portal ‚musicroom’ einen speziell an den Endkunden orientierten Direktvertrieb. Die Mitglieder des FAM sehen im verlagsseitigen Direktvertrieb die große Gefahr, dass betriebsnotwendige Umsatzpotenziale umgeleitet werden und vom Einzelhandel selbst nicht mehr erschlossen werden können.“
Die Verleihung des Preises FAMfatal2010 sei verbunden mit den Wünschen an die Verlagsgruppe Music Sales auf eine verlagsseitig bessere Abstimmung in der Zusammenarbeit in der Endkundenbetreuung und auf eine umfassende und nachhaltige Einbindung der aktiven Musikalienhändlerschaft in die Vertriebsstruktur, insbesondere des Versandhandels, erklärte Ulrich Jesse.


